Datum Sonntag, 5.September 2010 Hitcounter: 143591     
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Pilotprojekt "Chancenlehre"




Ziel:
Durch intensive begleitende Betreuung der Lehrlinge während der Lehrlingsausbildung im Unternehmen soll jeder Lehrling den Lehrabschluss schaffen.




Lehrlingsausbildungsprojekt

Ausbildungsplan (Konzept):
a. Die Auszubildenden sind in einer eigenen Gruppe zusammengefasst und werden von einem Fachmann(Malermeister) ständig betreut. Der Malermeister ist nur für diese Gruppe zuständig und verantwortlich für den fachlichen Ausbildungsstand.
b. Am Beginn der Lehrzeit werden die Lehrlinge mit den Gesellen auf die Baustellen mitgeschickt und ihr handwerkliches Geschick beurteilt. Wir gehen davon aus, dass einige von den Auszubildenden von den Gesellen behalten werden, da sie handwerklich von Beginn an geeignet sind. Die übrigen Lehrlinge kommen in die Lehrwerkstatt zurück und werden fachlich unter intensiver Betreuung des Malermeisters trainiert um den vorgeschriebenen Lehrplan zu erfüllen.
c. Zwischendurch werden die Lehrlinge immer wieder den Gesellen mitgegeben um den aktuellen Ausbildungsstand abzutesten. Unser Ziel wäre es jeden Lehrling handwerklich soweit ausgebildet zu haben, dass er von den Gesellen gerne auf die Baustellen mitgenommen wird. Die praktische Ausbildung findet zum Teil auf den Baustellen unter Aufsicht des Meisters statt.
d. Während der Berufsschulzeit wird ständig Kontakt mit der Schule gehalten um auf die Lernschwächen rechtzeitig eingehen zu können. Förderunterricht seitens der Schule unterstützend von unserem Unternehmen sollte einen positiven Lehrabschluss verwirklichen. Bei bekannten Lernschwächen besteht die Möglichkeit vor dem Berufschulbeginn in einzelnen Gegenständen vorzulernen.


Unser Ausbildungskonzept hat gegenüber anderen Maßnahmen den Vorteil, dass ständig unter fachmännischer Begleitung eine praxisgerechte Ausbildung stattfindet.
Nach einer bestandenen Ausbildung hat er auf Grund der laufenden praxisorientierten Ausbildung eher eine Chance von anderen Betrieben eingestellt zu werden. Im Gegensatz zu bisherigen Schulungen z.B. Napf.

Die Jugendarbeitslosigkeit besteht hauptsächlich aus diesen schwächeren Gruppen. Sie richtig zu integrieren ist ein wichtiges Mosaik zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Jeder Jugendarbeitslose dem eine Chance zur richtigen Lehrausbildung nicht gegeben wurde hat es langfristig immer schwieriger, sich ins Berufsleben eingliedern zu können. Deshalb steigt die Jugendarbeitslosigkeit zwischen 19 u. 24 Jahren so stark an.